Vilamoura: Cerro da Vila

Ausgrabungen und Archäologisches Museum einer Römischen Siedlung an der Lagune des Ribeira de Quarteira am Nordrand der Marina von Vilamoura.

Die archäologische Station von Cerro da Vila liegt am nördlichen Rand der Marina von Vilamoura auf einem Gelände 10 m über dem Meeresspiegel. Auf dem ausgegrabenen Gebiet von 2-3 ha sind Überreste aus über 8 Jahrhunderten entdeckt worden, von der Römern über die Westgoten bis zu den Arabern. 2 km nördlich wurden bedeutende Spuren eines Staudamms aus der Römerzeit entdeckt, der Cerro da Vila mit Trinkwasser versorgte.

Als Gründe für die Ansiedlung der Römer in diesem Gebiet werden das fruchtbare Ackerland um die Lagune des ehemaligen Flusses "Ribeira de Quarteira" sowie die Nutzung der Lagune als natürlicher Hafen, der den Handelsschiffen Zuflucht bieten, angenommen.

Warum aufwendige Bauten wie die "Große Badeanstalt" (Balnéario Grande) errichtet wurden, ist angesichts der wenigen bisher gefundenen Spuren privaten Behausungen noch unklar. Einig sind sich die Archäologen aber darin, dass die Gebäude später als Konservenfabrik zum Herstellen des begehrten "Garum", einer Mischung aus gepökelten Makrelen und Thunfisch, versetzt mit Weichtieren und Pflanzen aus benachbarten Krötenteichen.

Die Texte auf dieser Seite sind dem Prospekt von Cerro da Vila entnommen, der in mehreren Sprachen im Museum verfügbar ist.


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