Quinta do Lago Laranjal

Wintergolf in einer ehemaligen Orangenplantage am Rande von Quinta do Lago
Sonntag, 31 Januar 2016 | Sport

Der Abschluss unserer Golfrunde im Januar auf den Plätzen von Quinta do Lago führte uns auf den neuesten der drei Plätze, Laranjal, erbaut auf dem Gelände einer ehemaligen Orangenplantage am östlichen Rande des Resort. Für Ende Januar hatten wir herrliches Wetter, sodass der Platz schon am Vormittag stark frequentiert war und wir mit einem Ehepaar aus England auf die Runde gingen.

Der Platz, der von Quinta do Lago aus in wenigen Minuten mit dem Auto über eine schmale Landstraße und eine kleine sog. „Römische Brücke“ zu erreichen ist, liegt außerhalb der Bebauung. Der Service ist schon beim Ankommen sehr aufmerksam, unsere Golfbags wurden sogleich auf dem Buggy verstaut, den anzumieten sich angesichts der Länge des Platzes empfiehlt. Zur weitläufigen Driving Range  muss man einige hundert Meter auf die andere Straßenseite wechseln.

 Anders als bei machen anderen Golfplätzen an der Algarve hat man nicht das Gefühl, sich in einem Villengebiet verirrt zu haben. Es bleibt zu hoffen, dass dies trotz der Bauwut an der Algarve auch in Zukunft so bleibt. Die auch in dieser Jahreszeit sehr gepflegten Fairways sind eingesäumt von einem alten Baumbestand mit zahlreichen Orangenbäumen, Korkeichen und verschiedenen Pinienarten. Eine besondere Herausforderung stellen die sehr großen Bunker dar, die nicht nur die Greens gut bewachen, sondern sich auch entlang der Fairways erstrecken.

Unser Fazit nach drei Runden Golf in Quinta do Lago: Laranjal ist der schwierigste und schönste der drei Golfplätze, der in die Jahre gekommene Südkurs hat nichts von seinem Charakter eingebüßt, aber der umgebaute Nordkurs wird viele Golfer eher enttäuschen.

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